grasgeben

[Im Radio: 4 Joints seien so gefährlich wie 20 Zigaretten…] Dann können wir jetzt gras(frei)geben. Die meisten Raucher rauchen 20 Zigaretten am Tag, die meisten Graskonsumenten einen Joint am Wochenende, den sie sich mit ihren drei Freunden teilen. Somit ist das Kiffen ungefährlich, denn es entspricht 1,25 Zigaretten pro Woche. Nebeneffekt: Reduzierung der Verkehrsunfälle, da Jugendliche mit Cannabis nur halb so schnell und doppelt so umsichtig fahren.

[…250 Jugendliche cannabis-Konsumenten müssten pro Jahr psychologisch behandelt werden.] Wären es ohne cannabis vielleicht 25.000? Fraglich ist, ob die behandlungsbedürftig sind, oder behandelt werden, weil sie für ihr materiell orientiertes Umfeld nicht adäquat funktionsfähig erscheinen. Wahrscheinlich verzichten sie unerwarteterweise auf Papis 3er Bmw mit dem das Abi erkauft werden sollte…wer weiß -dann müssen sie doch verrückt sein, oder ? Oder sie wollen nicht zur Bundeswehr? – Nein, vom Haschisch wird kein Wesen verrückt, aber von der Angst, die geschürt wird. Denn wenn da welche abdrehen, dann weil sie von unverständigen Weißkitteln in eine widernatürliche Neonkachelanstalt gesperrt werden. Oder sie sind noch nicht stark genug der Mehrheit, die die “Wahrheiten” diktiert, standzuhalten, im Vertrauen auf die Natur.

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Ein Gedanke zu “grasgeben

  1. […] Ein Verbot des Hanf ist ein Fehler. Die gelegentliche Medikation ist für den Menschen notwendig zur Wiedererkennung des Wesentlichen im Leben und zur Rückbesinnung, als Korrektiv für die Seele. Der widernatürliche Entzug führt zum bekannten Symptom der Individualisierung pathologischen Ausmaßes, der Schizoiden Gesellschaft mit den bekannten Konsequenzen. Die Interessen am Verbot des Hanf sind vielfältig. Neben den bekannten wirtschaftlichen Interessen ist auch das Interesse an der Reduktion des Menschen auf die biologische Funktionseinheit zu Produktionszwecken. Darum grasgeben. […]

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