Des Kutschers liebstes Kind

Nun hast du den Salat, durch deinen Automat:

Das Auto ist des Erfinders Pfiff;
Den Menschen hat es voll im Griff.
Jeder so gern dieses lenkt;
Die Luft mit seinem Gift vermengt.

Dem Kutscher sei dies wohl bewusst;
Mit diesem auch die Welt beschmutzt.
An diese will er nicht erst denken;
Besessen er, will seine lenken.
Hinein in seine schöne Welt;
Wofür geschuftet er, für sein Geld

Die Industrie, dass ist der Hammer!
Hört nicht gern das Luftgejammer.
Ihre Macht in allen Lehren,
Weiß Bedenken Solche, abzuwehren.

Durch Werben hier im Automatenland,
Verliert der Kutscher sein Naturverstand.
Denken passt nicht in das Wirtschaftswunder;
Vom Verkauf von Produktenplunder.

Sorgen tun sich nur die Kinder;
Der Kutscher bleibt ein Egosünder.
Gesetzt den Fall das Öl ist pfutsch,
Was früher, oder später;
Was macht der Mensch dann mit der Kutsch? –
„Soll essen sie!“ – so rät er.

Karlah

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