Das WLAN Urteil – Strafe für Altruisten

Egoismus bestrafen, ok das verstehe ich, schon früher wurden diejenigen von der Klassengemeinschaft geächtet, die in der Schule ihren Schulranzen aufgestellt haben auf die Schulbank, um zu verhindern, daß der Mitschüler an den geistigen Ergüssen teil haben könne. Das sind die mit denen früher keiner spielen wollte. Die Menschen zu bestrafen, die ihren Internetzugang nur für sich allein behalten und nutzen wollen, das soll nicht sein, denn wer unbedingt einen privaten Zugang will, das ist auch richtig so. Wir wollen ja die Freiheit. Was aber ein ganz verderbliches Signal für das Gemeinwesen ist, das ist dieses Urteil, nachdem die Menschen verpflichtet sein sollen, ihren Internetzugang durch Zugangssperre anderen Mitmenschen vorzuenthalten. Das ist Erziehung zum Egoismus. Ein schlimmes Vorbild für die Kinder, für das sich die heutigen Entscheidungsträger noch einmal erschrecken werden, wenn diese in einer solche Denkweise

sozialisierten Kinder einmal älter sind und die jetzt im Leben stehenden Rechtsexperten einmal von jenen versorgt und gepflegt werden wollen. Dann gibt es nur noch Egoisten, die sie gezüchtet haben. Es ist das gleiche Prinzip wie die Radarfallen im Straßenverkehr, die hinterhältig schießen und den Fahrer unter Dauerangst setzen. In unseren Nachbarländern sehe ich das nicht, egal ob Frankreich, Spanien, Benelux – alle kündigen die Radarfalle mit einen großen Schild bereits vorher an. So ist es sinnvoll, das Ziel ist erreicht: An Gefahrenstellen wird langsam gefahren. Und somit handelt es sich nicht um eine Falle, im Gegensatz zu Deutschland, hier ist das Denken bereits so entartet, daß Jugendliche sagen, naja, wenn es angekündigt wird, dann fährt ja jeder langsam und man kann keinen schnappen. Das beweist worum es geht und was es bei den Kindern auslöst. Es geht nicht darum auf Gefahrenstellen das Risiko eines Unfalls zu mindern, sondern es geht wieder einmal um Selektion aus dem Hinterhalt, was macht das mit den Menschen, es macht sie schlechter und schlechter. Für wen hat das ein Vorteil? Nun, angenommen es gäbe keine Menschen, die absichtsvoll egoistisch sind und keine Idioten (im altgriechischen Sinne, nach dem „Idiot“ die Bezeichnung ist für Menschen, die sich nicht für Politik interessieren und nicht am politischen Prozeß beteiligen), dann würde doch eine Partei wie die CDU nicht mehr über die 5%-Hürde kommen. Die Egoisten wählen sie, weil sie den Egoismus gesellschaftsfähig machen und die Idioten wählen sie wegen dem „C“, vergessend, daß sich Wölfe im Schafspelz kleiden, also Christen im ursprünglichen Sinne bestimmt nicht in der CDU zu finden sind. Das andere Parteien da auch nicht besser sind, ändert nicht viel, nehmen wir die bis zum ersten Kriegseintritt Deutschlands nach dem WKII liebevollste Partei: Natürlich wurden auch die Grünen unterwandert, wo Macht wächst, siedeln sich die Egoisten an (Sie haben sich auch schon zum koalieren gefunden). Und durch die vielen Kriege, die wir jetzt mitführen, geht es den deutschen Urlaubern mehr und mehr wie den Israelis: Es bleiben nicht mehr viele Länder in denen wir willkommen sind. Zurück zu den Freifunknetzen. Es wird alles verboten was irgendwie hilfreich sein könnte, ein Verbrechen zu begehen (bald das atmen, wenn es besteuert werden würde liesse sich ermitteln wer wann wo und wieviel geatment hat und ob die Menge der Luft pro Minute ausreicht für ein Verbrechen bestimmter Art). Jetzt ist es das Teilen der eigenen Ressourcen mit seinen Mitmenschen, also etwas zu tiefst Christliches. Das wäre vor Jahrzehnten unvorstellbar gewesen, Altruismus negativ zu sanktionieren. Und was kann man schon tun mit dem Internet, die ganze Kriminalität, die jetzt schon einen besonders abschreckend klingend neuen Begriff erhielt um das Internet negativ zu konnotieren, die „Internet-Kriminalität“. Kann sie einen Erdling schlagen? Jemanden erschiessen ? Nein, sie kann allenfalls jemanden, der Geschäfte macht, etwas Geld wegnehmen, virtuell, also das ist ja dann auch nicht weg, das hat dann nur ein Anderer. Aber das regeln die Internetnutzer schon unter sich selbst. Man macht Geschäfte nur dort, wo es viele gute Referenzen gibt. Und jetzt komme mir bloß keiner mit Kinderpornographie! Wenn sich jemand für Informationsfreiheit einsetzt wird man, gekachelt, gekäßt, oder getausst. Das Bilder von Verbrechen im Internet gezeigt werden ist kein Verbrechen. Es ist nur ein Spiegel der Wirklichkeit. Die Wirklichkeit wird nicht anders, wenn ich die Augen davor verschließe oder anderen verbiete sie zu analysieren – ganz im Gegenteil, ich nehme den Menschen, der Gesellschaft damit die Möglichkeit, sich zu erkennen, zu hinterfragen und zu korrigieren, wenn ich die Ausdrücke der Menschen im Internet verbiete, sperre, lösche. Und man darf nie dazu übergehen, das Internet zu mißbrauchen um Verbrechen zu ahnden oder zu verhüten, indem man den Austausch zwischen Menschen einschränkt. Das Internet ist eher ein Ausdruck dafür, daß die Menschen wieder spüren, dass sie letztlich keine Individuen sind, sondern ein Teil der Erde, eine Zelle des Organismus Erde. Dass ist ein wichtiger Erkenntnisprozeß zur Erhaltung des Lebens auf der Erde. Ich spreche mich daher für Altruismus, und somit für Freifunknetze aus, gegenüber meinen Mitmenschen. Update 16.01.2011: Jetzt gibt es eine Petition an den Deutschen Bundestag, die sich dieser Angelegeheit widmet, vielen Dank Stefan Meiners

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