Echelon und Mayotte subjektiv

Echelon. Wer will das schon? Keiner will das. Darum wurde es in Bad Aibling deaktiviert? Offensichtlich fiese Sachen sind in Deutschland schwerlich langfristig haltbar. Kernkraftwerke zum Beispiel. Als in Berlin die Demo gegen den Vertrag von Lissabon war, da waren dort 500 Menschen. Am gleichen Tag, wenige Stunden vorher, waren auf der Demo gegen Kernenergie, 50.000 Menschen. Und das war vor Fukushima. Also wenn etwas offensichtlich schlecht ist, dann will das keiner haben. Oft bemerken wir nur sehr spät und das auch noch selten, dass etwas schlecht ist. Und so auch mit dem Echelon. Das wurde in Deutschland deaktiviert, heißt es. Ist ja auch schwierig, denn wer weiß denn schon, wer da alles hinkäme und sich das anschaue, oder sabotiere. Da gibt es etwas Einfacheres. Ähnlich wie mit der Kernenergie und den Waffen. Wenn hier in Deutschland zu viel Widerstand aufkommt, dann wird das exportiert, man macht die fiesen Sachen anderswo. Wo die Leute noch nicht so viel davon mitbekommen haben. Heute habe ich einen Kurzzeit- Bewohner in Mayotte gesprochen, einen Funktionär, so nennen die hier lebenden Franzosen jene, welche hier für begrenzte Zeit leben, um die Infrastruktur aufzubauen. Der fragt sich, warum die Regierung von Frankreich das mache, die kleine Insel Mayotte als 100. Departement in Frankreich, in die eu aufnehmen, was jetzt grad geschehen. Er wisse, dass es so viel Geld koste. Heute werden grade alle Antennen aufgebaut, so daß es ab nächsten Monat UMTS geben werde. Ja, wer hat etwas davon? Und jetzt kommt das Subjektive. Meine Vermutung. Denn weder ich noch Ga braucht kein Wissen. Das ist oft eh nur gefiltert. Es ist viel einfacher, nachzudenken, selbst auf die Ideen kommen, im Sinne der Signaturenlehre: Mayotte ist ein Platz auf der Südhalbkugel, der absolut kontrollierbar ist. Es gibt

nur sehr wenig Möglichkeiten, unkontrolliert hierher zu gelangen. Und alle die hier herkommen, können ganz leicht geprüft werden. Es kommen auch garnicht viele. Schon garnicht, um zu demonstrieren, gegen das neue Echelon, in dem auch der Bundesnachrichtendienst involviert ist, weil er jetzt ja Bad Aibling nicht mehr hat, nicht mehr braucht. Lies es bei wikipedia. Nur muß es eben eu-Hoheitsgebiet sein. Wie macht man das? Ja, da bietet man über die politische Schiene einigen Repräsentanten an, Mitglied zu werden, im Club der eu. Wer sagt da schon nein? Das gibt dann Wohlstand für diese Wenigen. Da kam dann ein Referendum her, weil man ja so demokratisch ist. Und schon hat man schnell ein Staat gespalten, einen hilflosen kleinen Staat wie die Komoren. Was soll die Regierung der Komoren denn dagegen tun, wenn sich die eine Insel des komorischen Staates abspaltet zu eu? Da kann man höchstens zur Rettung des Staates noch schnell die Stimmzettel falsch auszählen. Das sei so geschehen auf 2 anderen Inseln der vier Komoren, sagt wiederum der hier lebende Franzose. Ich fühle mich zurückversetzt in die Zeit der feindlichen Übernahme der DDR. Der Franzose hier sagt, es sei doch besser für die Ureinwohner, alle verdienen dann mehr Geld, 1.100 Euro Mindestlohn. Ja, aber für wen…für die mit Ausweis, dass sie Mayotter sind. In der DDR wollten auch alle schnell für einen Beitritt zur BRD stimmen, mit dem Versprechen des Geldes kaufte man die Bürger, damals wie heute. Nun ist es aber so, daß jeder Bewohner von Mayotte Verwandte hat auf jeweils einer der anderen Inseln der Komoren. Und so trieb man einen Keil zwischen die Verwandten. Jetzt gibt es die (finanziell) armen Bewohner der Komoren und die plötzlich finanziell besser gestellten eu-Komorer, nein, ab März 2011 jetzt Eu-Bürger. Teile und herrsche. Ja, jetzt reicht für unsereins der Personalausweis um reinzukommen, nach Mayotte. Die Komoren haben nichts mehr zu sagen. Sie dürfen auch selbst nicht mehr hier her, nach Mayotte. Nachts kommen sie illegal, um Geld zu verdienen, wenn die Polizei sie packt, werden sie bestraft, nach Anjou auf die andere Komoreninsel gebracht, um dann durch sparen der Familie für 600 Euro illegal durch Schlepper wieder her zu kommen, was gefährlich ist. So gibt es jetzt zwei Kategorien Komorer. Und so schimpfen die Komoren die Mayotte-Komoren Rassisten. Die billigen Sklaven und die etwas besseren Obersklaven mit eu Pass und unsereins, auch Sklaven des Geldadels, nur mit mehr Komfort. Modern slavery. Der Unmut kann nicht bis gegen den Geldadel aufsteigen, den kennen sie ja garnicht, dafür sind wir gedacht als Puffer. Bewundernswert, daß sie uns nicht schon längst getötet haben, um sich zu befreien. Nun, sie wissen seit Jahrhunderten, dass sie keine Chance haben. Und die, die aufsteigen, in Frankreich studieren und zurückkommen, haben dann ja etwas Geld und Macht und sind es zufrieden. Nach oben buckeln, nach unten treten. Jetzt wird die einstmals matriarchale Kultur von Mayotte zerstört, durch die weißen Eu- Bürger, die jetzt hier alles kaufen, das Land, jede Scholle geht für die wertlosen Euro Scheine den bisherigen Einwohnern verloren. Und auch die umgestülpten Ureinwohner. Sie kaufen handies, versteh ich ja, habe ja auch eins. Und den ganzen anderen Kram für den der Wald abgeholzt wird. Schlimm. Denn hier gibt es so viel Schützenswertes. Nicht nur die Natur, die schwarzen Vögel, die nicht flüchten, wenn man zu ihnen geht, die hier endemisch sind, oder die riesigen fledermausartigen Tiere, die tagsüber fliegen und nur Obst essen und die matriarchalen Lemuren. Welch eine Vielfalt. Nein, die schützen zu wollen traut man der eu noch zu, auch wenn das unglaubwürdig wird, wenn man überall Antennen aufbaut. In den sogenannten forrestiere reserve. Und so ein Echelon ist auch nicht gesund. Den Leuten hier hat man erzählt, es sei gegen die bösen Piraten bestimmt. Das Gute schützenswerte was ich meine, was jetzt verloren geht, ist die nachhaltige matriarchale Kultur. Auf den Komoren ist es gesellschaftlich unter den Menschen genauso, wie unter den Lemuren, die hier leben. Die Menschen und die Lemuren leben gleichartig. Es ist im Stamm, in der Familie so, daß die älteste Frau das, welches wir Herrschaft nennen, inne hat. Sie fällt die Entscheidungen. Den Frauen gehört das Land, das Haus. Ähnlich wie bei dem Stamm der Moso im heutigen China. Und das machte das Leben hier so friedlich und darum ist die Natur, im Vergleich zu Madagaskar, lange unzerstört geblieben. Das ändert sich, seit die eu-Bürger kommen und für neue Formen der Arbeit, neue Arbeiter benötigt werden, Männer, die Euro bekommen und dann das Sagen übernehmen. Damit kommt auch die Zerstörung des Matriarchat und dadurch die Zerstörung der Natur und das Ende des gesellschaftlichen Friedens. Schau auf Facebook, die Streitigkeiten zwischen den Komorern und den Mayottern ist deren Hauptthema, obwohl alle verwandt, teile und herrsche hat geklappt, wie in der BRD und DDR damals. Naja nun, das hier ist ausnahmsweise eine ganz subjektive Geschichte. Eine Verschwörungstheorie? Nein, ich glaube kaum, soeben habe ich mit einem weiteren Ureinwohner von Mayotte gesprochen, der mir genau diese Meinung vertraulich bestätigt hat. Das ganze Volk aller vier Komoren gemeinsam hätte sich auch selbst geholfen mit der Zeit. Nun ist es vorerst zu spät, denn die drei übrigen Komoreninseln sind wirtschaftlich und politisch zu schwach, die Insel Mayotte war das Juwel unter allen.

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