Experiment mit Kindern: Ist Gerhard Schröder lieb?

Dieser Tage spricht man im Radio davon, daß Gerhard Schröder für seine Wahl zum Kanzler eine illegale Spende über 150.000 erhalten habe. Das ist nahezu peinlich. Als ob es derzeit keine wichtigeren Nachrichten gäbe. Zudem, was bewirkt es? Solche Nachrichten, die jemanden etwas anhängen wollen, kann man gebrauchen gegen Personen im Amt, also wenn es was gegen Merkel gäbe, dann lohnt sich die Sendezeit, und die Zeit den Hörern das Ohr zu klauen. Das würde Veränderung bewirken können, und bestimmt nicht zum Schlechten. Von allen Politikern, die Deutschland regiert haben, ist Gerhard Schröder einer der wenigen gewesen, die tatsächlich etwas Gutes wollten. Daher ist er derjenige, der am ehesten mal ein paar Millionen erhalten sollte und dass dann okay ist. Die 150.000 hat doch eh nur eine Zeitung für die Werbeanzeige erhalten, also ist es letztlich dem Bürger zugute gekommen. Die CDU Leute haben ja selber genug Geld, sich feine Presse zu kaufen, haben sie auch nur das Volk ausgenommen, zuvor. Und für die lausigen paar Euro, die ein Kanzler verdient, dafür nimmt keiner die Stelle an, der dafür geeignet ist. Er war der letzte, der geeignet ist und es dennoch für die paar Mark gemacht hat. Danach kamen, egal auf welchen Positionen, nur dumme Kinder in Regierungspositionen. Die Kompetenten verdienen überall woanders mehr. Da bleiben eben nur die Einfältigen und die Dummen übrig. Das zu Erklärende ist, dass es Gerhard von einigen, insbesondere auch spd-sympathisanten, so übel genommen wird, dass er nach der feindlichen Übernahme der Regierung durch das Merkel einen Job in Russland angenommen hat. Ja, diese Kritiker gehen so weit, dass sie von ihm erwarten, dass er über seine Amtszeit hinaus treu bleiben müsse irgendwelchen Idealen, die er verletzt habe, so die Sozialdemokratie verraten zu haben (Quatsch). Das ist garnicht zu erklären, wie man so argumentieren kann. Es ist doch so, der Gerhard hat einen super Job gemacht als Kanzler, und wenn das Volk ihn entlässt, dann ist doch klar dass er sich eine anderen Job suchen wird. Warum soll er denn einen Märtyrer spielen für die Idioten, die ihn nicht mehr als Kanzler haben wollten? Auf so eine verquere Idee können auch nur die durchgeschraubtesten Geld-Geiferer kommen. Mit einem CDU Politiker könnte so etwas nicht geschehen. Von denen meint jeder, dass sie schlechte Menschen sind und deshalb erwartet niemand etwas anderes, als dass sie sich nach ihrem Job als Repräsentant des Volkes mit ihrem Beziehungen einen Job in der Wirtschaft holen, weil sie zuvor denen Wege bereitet haben, um das Volk auszusaugen. Dass weiß jeder und das ist ok, weil es die Partei ist von der man das erwartet. Deswegen regt sich da auch niemand auf. Man kann das so schön im Experiment testen. Die Bilder der Politiker von abgeordnetenwatch.de nehmen, dass sind nämlich die, die sie selbst ausgewählt haben, die mit ihrem Selbstverständnis kongruent sind. Diese Bilder schauen die Kinder in den entlegenen Dörfern Vietnams und die Maore-Kinder in den kleinen Orten der Komoren an. Sie haben für ihren Kommentar zu jedem Foto nur die Auswahl “lieb” oder “böse”. Und schon wurde deutlich, dass die Kinder sofort jeden Menschen der CDU erkannt hatten. Da war keiner lieb. Gut, bei den SPD und bei den Grünen waren auch einige wenige als böse eingestuft. Sind sie ja auch, einige. Und alle Piraten galten als lieb. Ja, das Gesicht verrät den Kindern der Natur, wer es gut meint und wer nicht. Und wenn wir uns die Leute genau anschauen, sehen wir es auch. Vertrau auf dich. Und der Gerhard Schröder hatte einen Fehler gemacht, und den hat er sicher bereut: die Teilnahme am Krieg in Jugoslawien. Und sonst ist er lieb und wurde auch als solches eingestuft von den Kindern der Natur. Also lasst den Mann endlich in Ruhe, er hat etwas für das Land getan, dass er jetzt endlich mal an sich denken dürfen soll. Wenn er uns nicht aus dem Krieg im Irak rausgehalten hätte, dann gebe es jetzt auch in Deutschland Schwerstbehinderte Kinder der Soldaten, die mit Uranmunition geschossen hätten. So haben wir das Unglück nur durch unseren Krieg gegen Afghanistan und Libyen. Jeder entlassene Strafhäftling hat die Möglichkeit sein Leben neu zu beginnen, ohne daß ihm vorgeschrieben wird, an seinen alten Idealen festhalten zu müssen. Ein Kanzler ist ebenso ein Gefangener zwischen Bilderbergern und uns. Und er bleibt es, sein Leben lang läuft das Aufsichtspersonal mit ihm herum, zur Sicherheit.

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