Vorteilssteuerbeispielkatalog

Jetzt komm ich des Nachts aus einem Land, das schien nicht demokratisch, sondern finanzdemokratisch. Jede Bewegung innerhalb der Gemeinschaft hatte ein Programm und als Bürger wählte ich nicht eine Bewegung oder Person, sondern jeder ordnete Programmpunkten der einzelnen Bewegungen nach einem degressiven Bewertungsschlüssel sein Steueraufkommen zu. So gab es zum Beispiel den Programmpunkt der Verstaatlichung. Dazu brauchte es keine Partei, die dann als Menschen stigmatisiert wurden, denn es war eine unter vielen Aufgaben. Es brauchte keine Absplitterung der politischen Akteure aus der Gemeinschaft durch Abwahl als Person aus dem Kreis der Regierenden in eine Opposition, sondern der aktuelle Wert der jeweiligen Idee einer Bewegung für die Bewohner wurde durch jeden Einzelnen festgelegt und bestimmte dadurch den Handlungsspielraum für die Arbeitsgruppe der Ideengeber.

Erquicklich ist, dass ich als “Wähler” dadurch nicht eine Person siegen und andere verlieren lasse, das System von Gewinnern und Verlierern ist glaub ich verwerflich, psychologisch destruktiv für die jeweiligen Menschen, denn beide, Gewinner und Verlierer nehmen Schaden an ihrer Persönlichkeit und Gemeinschaftsfähigkeit.

Gewinner/verlierersysteme rufen Neid und Rache hervor und führen zu Krieg und Unglück, verwerflich die aktuellen Gemeinschaften, die Spiele fördern, die auf diesem System basieren, wie Trennmannschaftssportarten dieser Art, zum Beispiel Fußball.

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