Sexopathie

In der Sexopathie erkannten wir das Grundübel der geistigen sowie der umweltbezogenen Verseuchung. Zur deren Aufhebung gehörte der Zwang zur Begattung in allen bislang tabuisierten oder sträflichen Ausformungen in den Umerziehungslagern, zur Rehabilitation von während der Epoche der weißen Zivilisation in Ungnade gefallenem, naturnahen Geschlechtsverhalten.

Schafe ließen sich gern lieben und sogar die sozial Behinderten erkannten nach wenigen Wochen, dass der ehrliche Akt sich gesundend auf die Psyche auswirkt im Vergleich zu der Zeit, in der Sex mit Schafen ausschließlich als Comicspiel für ihre Smartphones gesellschaftlich anerkannt und positiv sanktioniert war. Der Verkehr mit den wollweichen warmen Tieren wirkte sich bei vielen Verwachsenen derart auf die seelische Verfassung aus, dass sie nach wenigen Jahren reintegriert wurden und zu Stützpfeilern der Neuen Ordnung heranwuchsen, nachdem sie die bislang allgemeingültige, anachronistische Auffassung überwanden, die Nicht-Menschen unter den Wesenheiten der Erde seien unberührbar und der Mensch sei die Herrenrasse, die sich verunreinige durch Verkehr mit bestimmten Erdlingen.

Die Frage eines Mindestalters für Begattungen läßt noch immer viel Spielraum für Diskussionen bei den Älteren unter uns: Unfrei sozialisiert zu sein, hat seine lebenslangen Auswirkungen auch bei Jenen, welche sich auf anderen Gebieten durchaus um die Neue Ordnung verdient machen. Wir üben uns darin, nicht zu verlangen, dass es allen gelingt, sich gänzlich zu befreien, sehen wir doch, dass sich die jungen Menschen selbst frei darstellen, seit es keinen Schulzwang gibt.

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