Terrorvision

Über ihre Anlagen hinaus waren die Menschen vor der Televisor-Epoche einzig charakterlich geprägt durch ihre Eltern, ihre Familie und Personen ihres näheren Umfeldes.

Meine Inkarnation geschah in der beginnenden Viralisierung des TV. Meine Generation war eine der ersten, die charakterlich nicht mehr lokal geprägt wurden, sondern von den Vorstellungen und Phantasien der Terrorvisor-Sekte. Bot ein Buch noch die Möglichkeit, sich selbst treu zu bleiben und die Bildung von Bildern eigenständig zu steuern, so prägte nun der Terrorvisor den Charakter der Kinder.

Nun waren die Filme der 60er und 70 er Jahre noch weitgehend kritisch und seelisch kompatibel, so wurden sie anschließend in der Zeit der beginnenden bösartigen Regierungen (in den USA Reagan statt Carter, in der BRD Kohl statt Schmidt) massenhaft zu Gift und Minen, dass aus vielen der aufwachsenden Menschen latent boshafte Funktionseinheiten erzeugte.

Weil ein Kind, dass Gregory Peck in “Wer die Nachtigall stört” erlebte, oftmals ein überdurchschnittlich ausgeprägten Gerechtigkeitssinn entwickelte und ein Kind dass unter den TV Serien noch “Kung Fu” erlebt hatte, eine unbewusst buddhistische Grundhaltung annahm, war die durchdringende Manipulation durch Terrorvision noch nicht als Gefahr erkannt worden. Heute ist dies ganz anders. Das Programm besteht zum größten Teil aus Boshaftigkeit, Gewalt, Krimi, Nachrichten über Schlechtigkeiten, Diskriminierung anderer Staaten oder Völker, Hintergrundmusik ist aggressiv, schnelle Kamerawechsel, ausschließlich misstrauische und bedrohliche Mimik in jeder Zeichentrickfigur.

Die Kinder, die diesem Terrorprogramm ausgesetzt sind, reagieren normal, wenn sie sog. Aufmerksamkeitsstörungen haben. Wenn sie keinen Sinn dafür haben, wenn sie durch Dienste überwacht und abgehört werden, es selbst ja auch tun. In 50 Jahren wird man einmal sagen, dass die Konsumenten dieses Giftes folgerichtig zu diesen lebensunberechtigten Funktionseinheiten geworden sind. Es wird dann gesagt werden über sie das gleiche, was man von den Menschen sagte, die andere vergast haben. Man wird später einmal sagen, dass es besser gewesen wäre, wenn man die Menschen der Gegenwart vergast hätte oder eine Katastrophe stattgefunden hätte, die ihnen das Leben nimmt, weil sie so viel zerstören und so schlecht sind, durch ihren Terrorkonsum.

Von 100.000 Filmen sind vielleicht 1000, die nicht einen Samen der Bosartigkeit in den zuschauenden Kindern und Erwachsenen säen. Diese 1000 wiederum sind richtig gut, gleich einer Opposition. Der nicht mehr endende Krieg, in den Deutschland seit dem Angriff auf Serbien eingetreten ist, hätte ohne die Verseuchung durch Terrorvision nicht dazu führen können, dass wir uns daran beteiligen. In der Diktatur könne man die Filme vernichten und die Hersteller der Filme isolieren, internieren, denn sie sind gefährliche Verbrecher, die unter Mißbrauch der Ideale von Freiheit und Kultur oder Religion die Gemeinschaft zu Verbrechern und vergifteten Menschen umpolen, Unglück gleich einer ansteckenden Krankheit verbreiten.

Gesund bleiben beginnt durch Abschalten und Wegwerfen des Terrorvisors.

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