Das Töten

Es ist anzunehmen, dass es alle schlimm und falsch finden, wenn einem Wesen Leid zugefügt wird. Ich lebe zwischen Menschen, die das so vorgeben und es ist glaubhaft. Sie alle scheinen dagegen zu sein, auch wird deshalb hier in diesem Land niemand getötet, während weiter weg Menschen durch Rechtsanspruch getötet werden. Seltsam ist nur, dass nahezu alles, was als Unterhaltung gilt, davon handelt, dass Wesen getötet werden oder ihnen Leid zuteil wird.

Unterhaltung ohne Leid wird kaum ausgewählt zur Massenverteilung über den Terrorvisor und anderen Medienkanälen. Das kommt dem Töten gleich, da es die Menschen dafür empfänglich macht, zu töten und das Töten zu billigen. Diejenigen, die sich für besonders gut halten, glauben sogar, dass sie nur Tiere essen dürfen, die auf qualvollste Weise langsam zu Tode gefoltert werden, um als Mensch rein sein zu können. Davon gibt es zwei Gruppen, die gleich sind. Sie verstümmeln auch die Geschlechtsteile ihre Kinder und haben eine Krankheit entwickelt, die eher die Unverstümmelten anfällt. Sie töten sich auch gegenseitig.

Beginnen dann die Wikinger dieses Leid zu verbieten, so wird dies nicht respektvoll anerkannt, sondern auf die finanziellen Einbußen hingedeutet und auf die politische Verstimmung, wie ich grade in einer Saudi-arabischen Zeitung erkenne.

Ein Rätsel ist mir, als Mensch, das Paradoxon zu lösen, dass man gegen das Leidzufügen und das Töten ist, jedoch folgerichtig den Totbringern den Tod wünschte.

Es ist in Vergessenheit geraten, dass Canopus den Tötern und Leidzufügern die Stirn tätowiert hat. Dass grosse “V” für Verachtung von der Stirn über die Augen bis zur Nasenspitze. Man sieht heute niemand mehr mit dem Zeichen, doch jedem sieht man an, was er ist. Schon den Tieren sieht man an, ob sie Frieder sind oder Fresser. Und entgegen der Herzenskraft ist der Geist der Zeit, dass Fresser begehrt sind, selbst von Friedern. Sie wünschen sich Wölfe in ihre Wälder zurück. Welch ein Geist sich dieser Menschen bemächtigt, dass sie von Sauriern, Löwen und Adlern fasziniert sind, welche das Liebliche zerfleischen. Eine Komplettzerstörung half nicht, wir hoffen auf Entwicklung.

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