Lupino ist kein Kaffee und kein Kaffee-Ersatz

In den Aufzeichnungen über Shikasta gehen wir davon aus, dass die Naturkatastrophen vor 6000 Jahren erstmals die Seuche des Kämpfens und Tötens freigesetzt haben und die Wesenheit bis heute dadurch traumatisiert blieb (Saharasia-Theorie).

Aus der direkten Beobachtung vor Ort heraus möchte ich meinen, dass der Konsum von Kaffee und Alkohol die wesensfeindliche Lebensweise befördert.

Kaffee ist die Droge, die die Menschen nehmen, damit sie den Anforderungen der Modju zur Ausbeutung ihrer Kräfte und zur Übertragung ihrer Lebenszeit entsprechen. Der Kaffeemißbrauch hält sie unter drogenbedingtem künstlichen Stress kampfbereit und argwöhnisch einerseits und verwehrt ihnen den für bewusstseinsweckenden Traum nötigen Schlaf andererseits. Im Anschluß verabreichen sie sich aufgrund der folgenden Depression Alkohol, der innerhalb weniger Minuten die Bewusstlosigkeit erträglich macht. Dadurch werden sie als Luxusproduzenten für die Modjukaste gefügig.

Die Menschen zahlen sogar für ihre Medikation mit Alkohol und Kaffee aus ihren eigenen Mitteln! Dies ist die Regel, auch wenn einige Boxenbetreiber dazu übergegangen sind, Kaffeautomaten aufzustellen, an denen ich nahezu alle der Insassen sich andocken sehe, viele Male täglich. Denn es scheint günstiger für den Firmeneigner den Kaffee zu bezahlen, als das Risiko zu tragen, dass der ein oder andere die Drogeneinnahme verweigert. Denn dann geschieht es mitunter, dass ein Abgestellter am Arbeitsplatz döst. Und während das bei canopäischem Lebensstil allgemeinhin förderlich ist, so wirkt es der Ausbeutungsmöglichkeit in dieser Entwicklungsphase des Planeten entgegen.

Während im Gegensatz zum Kaffeekonsum der Alkoholkonsum bereits als unkünftig diskutiert wird, wenn auch nur auf körpergesundheitlicher Ebene, so ist er doch überall gegenwärtig. Besuchen sich die Menschen untereinander, so wird die abendliche Darreichung von alkoholdotierten Getränken nicht bewusst erwartet, da sie in der Regel obligatorisch ist, die Nichteinhaltung dieser stillen Übereinkunft jedoch als unhöflich erachtet oder der Alkohol nahezu eingefordert.

Dies verwundert nicht, denn die generationenwährende Aufnahme hat die Konsumenten, so beobachte ich, dahingehend verändert, dass sie die urtümlich menschenüblichen Verhaltensweisen bei Zusammenkünften, Singen und Tanzen, ausschließlich unter Einfluß einer Droge ausüben. Sie sind ihrem Wesen so weit entfremdet, dass sie Diejenigen, meist Menschen die dem Arbeitseinfluss entkommen aufgrund ihrer Jugend oder hohem Alter, die das ohne Alkohol ausüben, als unangepasst aus der Gemeinschaft ausschließen, oder auch verfolgen. Jene sind gedrängt, Geheimzirkel zu bilden. Die Abwendung von mehreren der schädlichen Konventionen der Mehrheitsgesellschaft und der damit einhergehenden Bewusstseinsverschiebung kann jene in Landeskrankenhäuser führen, die den Pfad des Entzugs allein folgen, ohne in einer Sekte geborgen zu sein.

Glücklicherweise haben einige Verweigerer einen Weg gefunden, eine neue Argumentation gegen den gesellschaftlichen Kaffeekonsumgruppenzwang zu finden, die mehr und mehr wohlwollend betrachtet wird. Denn man sieht schon wie in der Signaturenlehre üblich, was macht etwas mit uns und wo und wie kommt es her zu uns: Die Folge, dass für den Kaffeeanbau unzählige Menschen verhungern müssen, da einige wenige fremde Modju die Anbaugebiete der Landbewohner Nahrung für sich vereinnahmen, zwecks Kaffeeanbau für die Dienstleistungsgesellschaft, sowie dessen ressourcen- und umweltbelastender Transport um die halbe Welt.

Dadurch wird angeregt, Lupino zu trinken. Denn dieser wird vor Ort bei den Konsumenten angebaut und ist ein folgerichtiges Anbauprodukt in der umweltschonenden Feldfolge. Die Menschen erkennen die Richtigkeit des Lupino-Konsums daran, dass niemand mehr Bauchschmerzen bekommt und keiner mehr Sodbrennen, als die erdgegebenen Indikatoren für Fehlverhalten des Menschen.

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