ak aktuelle kamera

Es ist wie vor 25 Jahren.

Nur läuft diesmal die aktuelle kamera nicht in der DDR, sondern im Westen Deutschlands. Parallelwelt. Die Mitarbeiter des deutschen TV und Rundfunk erzählen, was sie erzählen können und müssen, wie damals. Während draußen mehr und mehr sind, die nicht mehr zuhören, die wissen, dass es Demagogie ist und die umgeschaltet haben, auf das heutige DT64, also auf einen der mittlerweile hunderttausende inoffiziellen Medien und Bloggern wie denkbonus, KenFm oder RTDeutsch.com.

Die noch nicht ab- oder umgeschaltet haben, die merken nicht, dass sie selbst in Sätzen, Begriffen und Formulierungen sprechen, die sie von den Atlantik-Brücke e.V. diktierten Journalisten direkt übernehmen, in denen deren Zielpersonen subtil fortwährend mit zahlreichen, negativ konnotierten, teils unsachlich metaphorischen Adjektiven belegt sind, die die Zuschauer im täglichen Sprachgebrauch übernehmen. Der Fernseher ist hier so manipulativ, dass selbst diejenigen, die wissen, dass es ein Verbrechen ist, dass vorgeschrieben ist, was berichtet wird und die Russlands Politik des Friedens und der Zurückhaltung hochachtungsvvoll gegenüber stehen, sich der Annahme dieses Sprachgebrauchs nicht erwehren.

Zum Beispiel finden wir in der heutigen aktuellen kamera die Tagesthemen,

  • Dass Putin schuld ist, dass der G20 Gipfel seine Arbeit nicht machen kann;
  • Dass keiner mit Putin am Tisch sitzen will, beim Essen und sie nennen ihn “der einsame Putin”;
  • Dass Russland seine Truppen aus der Ukraine holen müsse (die dort nicht sind);
  • Dass Russland aggressiv ist und die Welt gefährde, wie man es beim Abschuss des Flugzeugs MH17 gesehen habe; (Der Teil war besonders demagogisch, denn es wurde in einer Weise erzählt, dass jeder auf dem ersten Blick heraus hört, dass Russland die MH17 abgeschossen habe, nur bei genauem Zuhören wird klar, dass Obama sagte, dass Russland aggressiv sei, zum Zeitpunkt des Abschusses des Flugzeugs – so etwas von “Redekunst” der Verführung, wird man nicht einmal dem berüchtigsten deutschen Demagogen vorwerfen).
  • Naja, und immer dieses “sich lustig machen” über Herrn Putin. Das hatte die originale aktuelle kamera 1989 nicht gemacht, die war bei aller gleichsamen Niedertracht sachlich. Überhaupt sagt niemand von denen im TV einmal “HERR Putin”, es erscheint einem Wettsport gleich, wie jene Journalisten sich in Despektierlichkeit überbieten (zu haben). Die nicht mitmachten, wurden entlassen.

Das führte in den letzten Monaten, bei einigen seit Jahren, dazu, dass auch die Nachrichten lediglich Unterhaltungswert bieten. Mit Entsetzen wird vielen Zuschauern jetzt erst klar: Etwas anderes wollen die auch nicht! Es geht seit der Wende, also der Kohl-Wende 1982 und der Einführung von Privatfernsehen, nur um Profit durch Einschaltquoten, nicht um Wahrheit und Qualität. Das war zu erdulden, solang dadurch niemand großflächig zuschaden kam. Seitdem die Korruption so weit gediehen ist, dass die Sender und Entscheidungstäger so weit infiltriert sind, dass die Interessengruppen nach all den Kleinkriegen jetzt auch einen Weltkrieg provozieren, kann die Antwort der Menschen deutlich werden: Dass die in den Sendern Verantwortlichen damit Anschläge provozieren, ist vorauszuahnen.

Was aber diesmal vermieden werden könnte ist, dass die jungen Menschen, die den Krieg verhindern, indem sie Journalisten entführen oder Brandanschläge auf Medienhäuser ausführen, dass diese kriminalisiert werden. Denn wenn man nach einem Systemwechsel deren Taten betrachtet, wird man sie ebenso bewerten, wie die Taten von der Weißen Rose bis zu Stauffenberg: Wer Terroristin ist, Gudrun Ensslin oder Sophie Scholl, ist nur eine Frage der Perspektive in der Dimension der Zeit.

Es müssen jetzt alle Journalisten in sich kehren, weg von Clubaufenthalten auf Hawai oder Gesinnungs-Incentives in den USA und dann zur Realität der Bevölkerung zurück finden, mit den Menschen die ihnen zuschauen müssen in den kommunikativen Austausch gehen, statt Kommentarfunktionen im Internet anzubieten, die bei Bedarf geschlossen werden. Das ist bei der Ausdehnung der Schere von Arm und Reich mittlerweile nicht mehr so leicht, Journalisten und Durchschnittsbürger treffen heute nicht mehr zueinander, eher bald aufeinander.

Im zweiten Schritt dann helfen, zu verhindern, dass wieder einmal unsere aufrichtigen Kinder und Sozialarbeiter hingerichtet werden, weil sie den Krieg verhindern. Sei es in Vietnam, in Afghanistan oder wie jetzt, den Krieg in Deutschland, den unsere Politiker und Journalisten dem Volk Russlands in diesen Tagen aufnötigen. Denn dieser Krieg würde diesmal nicht wie geplant in einem Wirtschaftwunder enden. Außerdem: Wenn ein Krieg wie vor 70 Jahren noch möglich wäre, was er definitiv nicht ist, so würde Russland als Befreier Deutschlands hervorgehen, wie es die USA nach dem 2. Weltkrieg zu sein schien.

Für die Erde.

Werbeanzeigen