Die canopäischen Gesetze

Canopus hinterließ während seiner Untersuchungen auf der Erde drei Gesetze:

1. Canopus ist der unsichtbare aber mächtige Gesetzgeber auf Rohanda und wird Übertretungen seiner Gesetze bestrafen.

2. Niemand soll sich über einen anderen erheben, noch darf jemand von einem anderen Menschen versklavt oder auf andere entwürdigende Weise benutzt werden.

3. Niemand darf sich von den allgemeinen Vorräten an Nahrungsmitteln und Gütern mehr nehmen als unbedingt notwendig.

Es ist anzunehmen, dass das erste Gesetz die fortschreitende Ungleichheit verschuldet. Denn es halten sich einige für diejenigen, die dazu auserkoren seien, dieses Gesetz gegenüber andere einzufordern und sie bezeichnen sich als verbundener mit Canopus als andere und legitimieren so eine Überheblichkeit, behaupten gar eine “Auserwähltheit”! Diese ist die Ursache für den gesamten Unfrieden auf der Erde und Beginn der strukturellen Feindschaft zwischen Menschengruppen. Obwohl doch dieses Verhalten aufgrund des zweiten Gesetzes nicht hätte auftreten dürfen. Doch diese Gruppe enthob sich ob ihres Irrglaubens, die einzige von uns geliebte und begünstigte zu sein, so weit von den anderen, dass sie jene nicht mehr einschloss, in die Gemeinschaft der durch unsere Gesetze zu schützenden Wesen. Canopus hat sie einige Male deshalb zu entleben versucht, doch dieser Irrglaube blieb erhalten und einige Menschen nahmen sie wieder und wieder auf, um sich als Kleingruppe von der Menschheitsgemeinschaft abzusondern und diese auszubeuten.

Gesetz 1 ist ein schwerer Fehler gewesen, denn durch das Lernen an diesem Modell hat sich Herrschaft als Instrument zwischen den Wesen als legitim etabliert. Herrschaft ist jedoch Auslöser von Krieg und Elend. Es inkarnieren derzeit viele Canopäer, um unseren Fehler, der zu monotheistischen Religionen geführt hat, zu korrigieren. Die Juchrilam Institutionen, die sich daraus gebildet haben, werden aufgelöst, da sie einige wenige bereichern und viele ausbeuten und über Uneinigkeit in den Tod führen.

Eine offene Frage bleibt das völkische Denken. Es ist falsch insofern, als dass es keine Völker gibt. Jeder inkarniert dort wo er gebraucht wird. Es ist jedoch zweckmäßig, da es die Vielstämmigkeit legitimiert, die es bedarf, damit Freiheit durch Vielfalt erhalten bleibt. Setze sich die Idee eines Weltstaates wie ihn Kalergi vorantrieb weiter durch, so gibt es für Unangepasste keine Flucht mehr vor dem globalen Kontrollregime. Es könne dann keinen Dissident mehr geben, kein Asyl, keine Chance der Allmacht zu entgehen, welche ein 1%-Regime mit seinen 10%-Kollaborateur-Funktionären ausübt. Alle Canopäer wären in Gefahr.

Das erste Gesetz wird verändert. Es bedeutet nun, das jeder seine Persönlichkeit entwickeln möge. Es ist die Aufgabe eines jeden Individuums sich zu entwickeln zum Wohle des Gesamtwesen Erde.

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