Der Mensch ist eine Zelle der Erde

Oskar Adler beschreibt die Erde als ein großes, lebendiges Wesen mit Stoffwechsel, Ausscheidung usw.

Solche große, lebendige Wesen sind gleich der Erde auch die anderen Planeten, mit denen die Erde in ununterbrochener Wechselbeziehung steht, wie etwa ein Mensch zu den anderen Menschen in seiner Umgebung. Und wenn nun ein Mensch auf dieser Erde in einem bestimmten Moment geboren wird, gewissermaßen aus dem Schoße der Erde entbunden, dann trägt er in sich als Morgengabe die Grundstimmung, die in diesem Moment durch die Planetenwelt ging, trägt er in sich als das Gesetz seines künftigen individuellen Lebens den

Gedanken, den die Erde in diesem Moment im Zwiegespräch mit ihrer kosmischen Umgebung denken mußte, als bleibenden Grundton seines Lebens, als Ausdruck des Gesetzes, „nachdem er angetreten“, wie Goethe sagt: Wie an dem Tag, der dich der Welt verliehen Die Sonne stand zum Gruße der Planeten, Bist alsobald und fort und fort gediehen, Nach dem Gesetz, wonach du angetreten.

Oskar Adler: Das Testament der Astrologie. Hugendubel Verlag; München, 1991. S.27

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